Grenzen setzen ohne Scguldgefühle
Grenzen setzen ohne Scguldgefühle
Grenzen sind kein Zeichen von Härte - sie sind ein Ausdruck von Selbstfürsorge und innerer Klarheit.
Doch gerade sensible und neurodivergente Menschen erleben Grenzen oft als etwas Schwieriges: zu direkt, zu konfrontativ, zu „viel“. Viele spüren ihre Grenzen erst, wenn sie längst überschritten wurden. Andere wissen genau, was sie brauchen, aber nicht, wie sie es sagen sollen, ohne Schuld oder Scham.
Grenzen sind jedoch kein Nein zu anderen.
Sie sind ein Ja zu dir selbst.
Und sie sind eine Voraussetzung für gesunde Zusammenarbeit - für Frauen in Verantwortung, für neurodivergente Menschen, für HR und DEI gleichermaßen.
Praktische Übung: Der klare Satz
Eine kleine Übung, die dir hilft, Grenzen klar und gleichzeitig feinfühlig zu kommunizieren - ohne Druck, ohne Härte, ohne Rechtfertigung.
Spüre kurz in deinen Körper.
Wo zeigt sich ein „Nein“? Wo ein „Ja“?
(Oft im Brustkorb, Bauch oder Nacken.)
Atme einmal bewusst aus.
Länger aus als ein - um dein Nervensystem zu regulieren.
Formuliere einen klaren Satz mit drei Elementen:
Ich brauche …
Damit ich …
Deshalb mache ich …
Beispiel:
„Ich brauche heute Ruhe, damit ich konzentriert arbeiten kann. Deshalb bin ich von.. bis.. nicht erreichbar.“
Lass den Satz stehen.
Keine Erklärung.
Keine Entschuldigung.
Kein „Ich hoffe, das ist okay“.
Diese Struktur schafft Klarheit; und Klarheit ist die freundlichste Form von Grenze.
Reflexion: Eine Grenze, die alles verändert hat
Vor einigen Monaten arbeitete ich mit einer Klientin, die beruflich und privat ständig über ihre Kapazitäten ging. Sie sagte: „Ich weiß, dass ich eine Grenze brauche. Aber ich fühle mich schuldig, wenn ich sie setze.“
Wir haben gemeinsam eine einzige Grenze formuliert - eine kleine, klare, machbare.
„Ich bin am Morgen erst ab 08:00 Uhr erreichbar.“
Sie sagte sie laut, reguliert, ohne Rechtfertigung.
Eine Woche später erzählte sie:
„Ich habe zum ersten Mal eine Grenze gesetzt, ohne mich zu entschuldigen. Und das Überraschende war: Niemand war irritiert. Ich war die Einzige, die Angst davor hatte.“
Dieser Moment hat mich wieder daran erinnert:
Grenzen sind selten das Problem. Unsere Angst vor der Reaktion ist es.
Einladung
Wenn du lernen möchtest, Grenzen klar und gleichzeitig feinfühlig zu setzen, begleite ich dich gern auf diesem Weg.
Ich biete ein Format für Frauen an, die lernen möchten, ihre Sensibilität als Stärke zu leben - mit klaren Grenzen, regulierter Präsenz und echter Selbstführung.
Für HR & DEI biete ich Impulse und Workshops zu sensibler Kommunikation, neurodivergenter Selbstführung und gesunder Teamdynamik an.
Wenn du mehr erfahren möchtest, melde dich gern direkt bei mir.
Kontakt
Wenn du spürst, dass du Stabilität, Klarheit oder innere Führung brauchst - oder wenn du als Unternehmen Frauen stärken möchtest - melde dich gerne für ein unverbindliches Kennenlernen.
+49 1522 2948042